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Reflexlader 20/8 FD von Megra-Akkutronik

Ein Bericht von Christoph Brändle


- Der Me(g)ra gute Lader? -

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Kennen Sie Murphys Gesetz? Nein? Dann sollten Sie mal hier nachlesen!

Hier mal in der Kurzform:

1.Alles was schief gehen kann, geht schief...
2. Alles geht zum ungünstigsten Zeitpunkt schief...

So ging es auch mir - Urlaub in Kanada, Elektrosegler mit dabei - und was streikt gleich am zweiten Tag? Natürlich das Ladegerät.

Nun ja, an eine Reparatur dachte ich als Nicht-Elektroniker erst gar nicht, zumal schon vor längerer Zeit der Wunsch nach einem neuen, leistungsfähigeren Lader mit Reflexladeverfahren in meinem Kopf herumspukte.Wieder zu Hause angekommen, begann die Suche nach einem passenden Lader mit folgenden "Wunschdaten" :

  • Betrieb an einer 12-V-Batterie
  • Fähigkeit, mindestens 16 Zellen zu laden
  • mindestens 5 A Ladestrom

Fündig wurde ich bei der Firma Megra-Akkutronik GBR in Geilenkirchen.

line-factbox.gif (1758 Byte)

Eingangsspannung: 12V
Ladeleistung : >320 W
Zellenanzahl: 1-20
Zellentyp: NiCd oder NiMH
Ladestrom: 0,2 bis 8A bei allen einstellbaren Zellenzahlen
Abmessungen: 223x84x220 mm
Gewicht ca. ca. 1500g

megra-lader-01.jpg (15433 Byte)

Diese junge, jedoch sehr innovative Firma baut neben 3 Reflex-Ladern mit patentiertem Ladeverfahren auch den Speedy-BL Selbstbauregler, der besonders für die Freunde des Selbstbaumotors sehr interessant sein dürfte .

Dort wurde der Reflexlader 20/8 FD geordert, der einige Tage später gut verpackt in einem kleinen Paket mit der Post eintrudelte.

Dieses Hightech-Gerät weist folgende Besonderheiten auf:

Überwachungs- u. Schutzschaltungen:

-

Überladungsschutz (Sichere Abschaltung bei Voll-Ladungserkennung mit Umschaltung auf Erhaltungsladung)

-

Anschluß von teilentladenen Akkus zulässig

-

Dauerbetrieb aufgrund automatischer Umschaltung auf Erhaltungsladung zulässig

Sicherheitsabschaltungen über:

-

Spannungsgradientmessung (normale Abschaltung)

-

(-U) Deltapeakmessung

-

Ladezeit Timer

megra-lader-02.jpg (13347 Byte)Das neue Ladeverfahren zeichnet sich besonders dadurch aus, daß es keinen sogenannten "Memory-Effekt bei den Zellen mehr hervorruft – so können problemlos teilentladene Akkus angeschlossen und wieder vollgeladen werden.

Ebenso sind durch das gepulste Laden viel höhere Ladeströme zulässig (NiCd bis 4* C, NiMH bis 2*C)

Trotzdem bleibt die Zellentemperatur durch den hohen Wirkungsgrad des Verfahrens (98% zum Vergleich: Nicht-Reflexlader bringen es meist nur auf ca. 70%) niedrig, wodurch das Ladeverfahren als besonders schonend zu bezeichnen ist.

 Beim Öffnen der Packung kommt eine ausführliche Bedienungsanleitung und ein robust aussehendes Gerät in einem weiß-grauen Industrie-Standard-Gehäuse zum Vorschein.

Auf dem Bedien-Panel findet man sich schnell zurecht, enthält es doch "nur" zwei gut faßbare Drehknöpfe, ein zweizeiliges Display mit einstellbarem Kontrast, einen 2-Stufenschalter und die zwei Buchsen für das Ladekabel.

Die Bedienung erweist sich als kinderleicht:

An dem linken Drehknopf stellt man den gewünschten Ladestrom in Stufen zwischen 0,2 und 8 A ein,

am rechten wählt man die Zellenzahl des angeschlossenen Akkus von 1 bis 10 Zellen, und durch Drücken des 2-Stufenschalters von 11 bis 20 Zellen.

Beim Anschließen des Akkus beginnt der Lader automatisch mit dem Ladeprogramm, das folgendermaßen abläuft :

  1. Sanfter Ladebeginn
  2. Der Akku wird 1-2 Minuten lang formiert, um ihn optimal auf die Schnelladung vorzubereiten.

  3. Schnelladung
  4. Gepulstes Schnelladen nach dem Reflex-Ladeverfahren mit bis zu 8 A.

  5. Volladen des Akkus
  6. Nach erreichen von ca. 98 % der Akkukapazität geht der Lader in einen Lademodus über, bei dem der Strom kontinuierlich zurückgefahren wird.

    Soll der Akku zu 100% vollgeladen werden, sollte er mindestens noch 2 Stunden am Lader verbleiben – nur so ist eine absolut sichere und schonende Volladung gewährleistet.

  7. Erhaltungsladung

Bei der Erhaltungsladung wird der Akku mit gepulstem Ladestrom von ca. 1/30 C bis 1/40 C geladen.

Dieses dient ausschließlich zum Ausgleich der Selbstentladung der Akkus. Diese können hierbei quasi zeitlich unbegrenzt am Lader verbleiben (Überwinterung).

megra-lader-03.jpg (16227 Byte)Während des Ladens kann der Betrieb anhand von 3 LED’s überwacht werden:

  1. Netz ein
  2. Laden
  3. Impuls (leuchtet immer bei Ladeimpulsen)
  4. Fehler

Auf dem Display können folgende Daten in Echtzeit abgelesen werden:

  • Eingangsspannung, Akkuspannung, Ladestrom und Kapazität

Im praktischen Betrieb erweist sich der Lader als zuverlässiger Begleiter sowohl auf dem Flugfeld als auch in der Werkstatt am Netzgerät . Das Gehäuse ist, wie schon gesagt, sehr robust und hält dem "rauhen" Alltagsbetrieb locker stand, die Elektronik ist ausgereift und funktioniert fehlerlos.

Sollte doch einmal die rote "Fehler-LED" aufleuchten – so ist der Fehler meist beim Benutzer zu suchen (falsch angeschlossener Akku, falsch eingestellte Zellenzahl,..) und nicht beim Gerät.

Nicht zuletzt tragen neben dem von Haus aus sehr schonenden Reflexladeverfahren auch die zahlreichen Schutzeinrichtungen des Laders (ein- und ausgangsseitiger Verpolungsschutz, 3 unabhängige Abschaltungsmechanismen etc..) zu einem sehr guten Gefühl beim Akkuladen bei.

megra-lader-04.jpg (16405 Byte)Den Akkus tut die sanfte Behandlung spürbar gut – die neuen 1300 CP Zellen, allgemein nicht gerade als Hochstromzellen bekannt, haben nach zig Flügen im Hotliner mit 50 A Entlade- und später 3A Ladestrom immer noch ihre volle Leistungsfähigkeit und Kapazität.

Gleiches gilt für alle im Test geladenen Akkus (vom 8-zelligen 700AR –Projeti-Akku bis hin zum 16-zelligen RC-2000-Akku).

Dabei wird der Lader nicht mal annähernd handwarm (Kühlgebläse), selbst bei 20 Zellen und 8A Ladestrom kommt eher die Batterie bzw. das Netzgerät denn der Megra-Lader ins Schwitzen.

Mit mehr als 320 Watt Ladeleistung ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Somit hätten wir auch den Kreis zu Murphys Gesetz wieder geschlossen: Der Lader ist so gut durchdacht, daß einfach nichts schiefgehen kann!

Daß so ein meg(r)a guter Lader nicht zum Nulltarif zu haben ist, dürfte jedem klar sein.

Ich denke, die ? 264,50 sind für das sehr gut durchdachte, alltagstaugliche und sehr einfach bedienbare Gerät angemessen.

Für alle, die jetzt Interesse bekommen haben, hält Megra ein besonderes "Schmankerl" bereit:

  • Gerät per Nachnahme bestellen
  • 14 Tage unverbindlich testen,
  • bei Nichtgefallen einfach zurückschicken, und man bekommt den vollen Kaufpreis erstattet.

Na, wenn das keine Angebot ist...

Viel Spaß beim Laden und Fliegen wünscht

---
Christoph Brändle

Links zum Thema

http://www.megra-elektronik.de/html/20___8__fd.html

http://www.megra-elektronik.de/html/das_testangebot.html

Wer sich für Akku-Ladetechnik interessiert, dem sei folgender Artikel ans Herz gelegt:

http://www.funkschau-handel.de/heftarchiv/pdf/1998/fs01+02/fs9801081.pdf

Hier werden die verschiedenen Abschaltungsarten (Voll-Erkennung) und das Reflexladeverfahren näher erläutert.

Einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Akku-Typen, deren Ladeverfahren und Pflege bietet auch folgende Seite:

http://members.multikom.at/hainzl/zubehor.htm

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