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Test: Die Böhler Strahlkabine

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990507.JPG (10383 Byte)Wie es so ist, bei uns Modellbauern, nichts bleibt für immer so, wie es ist. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich habe mir vor einigen Jahren einen gebrauchten WEDICO-Truck gekauft. Den wollte ich wieder schön herrichten, da es einer aus der ersten Serie von WEDICO war. Der Vorbesitzer hat sich nicht all zu viel Mühe beim Lackieren gegeben, oder er wußte es halt nicht besser. Auf jeden Fall mußte der Lack ab, denn größten teils blätterte er schon ab, da das Fahrzeug nicht grundiert war. Damals hat mich das einige Nachmittage und viel Mühe gekostet.

Bild rechts: Die funktionsfertig aufgebaute Strahlkabine

Heute geht das viel einfacher, denn nun gibt es die Böhler Strahlkabine. Diese wurde speziell für den Modellbaubereich entwickelt und ist somit sehr gut für kleine Gegenstände geeignet, denn der Strahlraum hat eine Größe von 260 x 220 x 150mm.

Um sie zu betreiben genügt ein handelsüblicher Staubsauger, mit einem 35 mm Sauganschluß und ca. 1000 Watt Leistung.

990516.jpg (30918 Byte)Zum Lieferumfang gehören:

Die Strahlkabine
1 Strahlmittelbehälter
1 Strahlschlauch
1 Lanze
1 Haltepinzette
3 Prallschutzfolien
1 Beutel Strahlmittel Asilikos
1 Staubsaugeradapter

Dies sind die Strahlmittel, die ich zur Auswahl hatte

990502.jpg (5623 Byte)Der Aufbau der Strahlkabine geschieht recht einfach und mit wenigen Handgriffen. Im zerlegten Zustand finden alle benötigten Teile Platz unter der Klarsichthaube des Strahlraumes, wodurch mit einem Griff fast alles benötigte auf der Arbeitsplatte steht. Nun muß noch ein Staubsauger und der Eimer mit dem Strahlmittel her und der Zusammenbau kann losgehen.

Bilder links: Das noch unzerlegte Testmodell, Maßstab 1:43 - An den dunklen Stellen ist der Lack ab.

Zuerst habe ich den Strahlschlauch auf die Lanze gesteckt und das andere Ende mit dem Unterbau der Strahlkabine verbunden. Danach wollte ich den Staubsauger mit der Strahlkabine verbinden. Dies gestaltete sich schwieriger 990503.jpg (6882 Byte)als erwartet, da mein Staubsaugerrohr nicht an den Anschluß der Kabine paßte. Für diesen Fall liegt der Kabine ein Adapter bei. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich mit dem Adapter nichts anfangen konnte, auch half der Tip in der Bedienungsanleitung nicht weiter, in diesem Fall etwas Klebeband für die Herstellung einer Verbindung zu verwenden.

Da unser Haushalt glücklicherweise über mehrere Staubsauger verfügt, hatte ich das Glück einen passenden zu finden. Nachdem diese Hürde genommen war, montierte ich nun den Strahlmittelbehälter, welcher seinen festen Sitz durch zwei Unterlegscheiben und Muttern erhält. Nun noch eben das Strahlmittel einfüllen, vorher muß aber die Öffnung geschlossen werden, da der Zulauf sonst verstopft. Ich hatte vier verschiedene Strahlmittel zu Verfügung, wovon ich eines auf gut Glück auswählte, da ich mich mit diesen nicht auskannte.

990504.jpg (7809 Byte)An dieser Stelle nehme man einen weiteren Hinweis aus der Bedienungsanleitung auf. Die empfiehlt nämlich den Einsatz eines neuen Beutels im Sauger. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn nach der Arbeit kann man den Beutel aufschneiden und das Strahlmittel später wieder verwenden, was die Strahlkosten reduziert.

Bevor ich mit der Arbeit beginnen konnte, habe ich in die Haube an die obere Innenseite eine der beiliegenden Prallschutzfolien geklebt. Die Folie verhindert, das die Haube durch das Strahlmittel stumpf wird. Wenn die Folie undurchsichtig wird, kann man sie problemlos austauschen, wodurch man wieder den vollen Durchblick erhält. Nachdem nun alles vorbereitet war, habe ich das zu bearbeitende Teil in die Kabine gelegt.

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Kleinere Teile kann man mit der Pinzette halten, die durch eine der drei Öffnungen gesteckt werden kann. Bevor ich den Strahlmittelbehälter öffnete, schaltete ich den Staubsauger ein. Durch den Unterdruck wird die Haube festgesogen und kann nicht mehr geöffnet werden. Jetzt konnte ich den Strahlmittelbehälter mit der Regulierschraube soweit öffnen bis genügend Strahlmittel durchlief. Wieweit der Behälter geöffnet werden muss, läßt sich am Ergebnis auf dem Werkstück erkennen.990510.JPG (9229 Byte)

Das Modell an der Zange in der Strahlkabine -
Hier ist gut zu sehen, dass sogar die Luftschlitze gut gereinigt wurden.

 

990511.jpg (11384 Byte)Um zu sehen, wie sich kleine Modelle strahlen lassen, habe ich für meinen ersten Versuch ein Automodell im Maßstab 1/43 gewählt. Bei dem Modell handelt es sich um einen Ferrari Testarossa, der die Voraussetzungen für diesen Test exzellent erfüllte. Mein Sohn stellte mir dieses Versuchsobjekt großzügigerweise zur Verfügung. Es hatte reichlich Lackschäden, die nur durch eine Ganzlackierung behoben werden konnten. Außerdem hat so ein Ferrari "Luftschlitze" an der Seite, die bei diesem Maßstab doch recht klein sind. Somit kann die Strahlkabine auch in kleinsten Ecken und Kanten ihr Können zeigen.

Kleinere Teile kann man mit der Pinzette halten, die durch eine der drei Öffnungen gesteckt werden kann. Bevor ich den Strahlmittelbehälter öffnete, schaltete ich den Staubsauger ein. Durch den Unterdruck wird die Haube festgesogen und kann nicht mehr geöffnet werden. Jetzt konnte ich den Strahlmittelbehälter mit der Regulierschraube soweit öffnen bis genügend Strahlmittel durchlief. Wieweit der Behälter geöffnet werden muss, läßt sich am Ergebnis auf dem Werkstück erkennen.

990512.jpg (9247 Byte)Um zu sehen, wie sich kleine Modelle strahlen lassen, habe ich für meinen ersten Versuch ein Automodell im Maßstab 1/43 gewählt. Bei dem Modell handelt es sich um einen Ferrari Testarossa, der die Voraussetzungen für diesen Test exzellent erfüllte. Mein Sohn stellte mir dieses Versuchsobjekt großzügigerweise zur Verfügung. Es hatte reichlich Lackschäden, die nur durch eine Ganzlackierung behoben werden konnten. Außerdem hat so ein Ferrari "Luftschlitze" an der Seite, die bei diesem Maßstab doch recht klein sind. Somit kann die Strahlkabine auch in kleinsten Ecken und Kanten ihr Können zeigen.

Also wurde das Versuchsauto zerlegt und somit zum Strahlen vorbereitet.

990513.jpg (8947 Byte)

 

Ich habe nun die Modell-Karosserie an der mitgelieferten Halteklammer befestigt und in die Kabine gelegt. Nun Staubsauger an, Strahlmittelzulauf auf und los geht’s. Der erste Kotflügel und ein Teil der Motorhaube war schnell vom Lack befreit. Da ich die Einwirkungen des Strahlmittels auf die Karosserie nicht kannte, unterbrach ich das Strahlen und sah mir die Karosserie genauer an.

990514.jpg (7192 Byte)Der Lack war an den gestrahlten Stellen ab, keine Frage, doch die Oberfläche war auch recht rauh. Ich wechselte das Strahlmittel und verwendete nun die Glastrahlperlen. Ich machte auch hiermit eine Strahlprobe und stellte fest, daß ich nun das richtige Strahlmittel hatte. Die Farbe ging recht schnell ab, und die Oberfläche war schön glatt. Die Intensität und somit die Geschwindigkeit des Strahlens läßt sich auf zwei Arten regeln. Zum einen durch die regelbare Saugleistung des Staubsaugers und zum anderen durch die eingestellte Zuflußmenge des Strahlmittels, wobei mir letztere besser gefiel.

990515.jpg (6368 Byte)Als besondere Herausforderung zeigten sich die Karosserieschlitze und die Luftschlitze an den Karosserieseiten. Diese Stellen zu reinigen dauerte etwas länger als bei den großen Flächen, gelang aber auch problemlos. Dies erstaunt um so mehr, wenn man sich einmal die Tiefe und Breite dieser Luftschlitze an dem Modell ansieht. Im Maßstab 1/43 sind die doch recht klein und nach dem Strahlen sogar sauber. Bei dem oben erwähnten Truck hätte mir dieses Gerät mit Sicherheit einiges an Mühe und Arbeit gespart. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich nun ca. 1 Stunde mit den Arbeiten beschäftigt.

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Nachdem die Ferrari-Karosserie nun von ihrer Farbe befreit war, ging es wieder ans Zusammenpacken. Dies gestaltete sich auch recht einfach. Das übrig gebliebene Strahlmittel wurde wieder in den Eimer zurück geschüttet und die Kabine mit dem Staubsauger gereinigt. Nun konnte ich die Einzelteile wieder unter die Klarsichthaube legen und danach die Kabine wieder einlagern.

990518.jpg (9879 Byte) Nun sollte man nicht vergessen, den Staubsaugerbeutel zu entfernen, den dieser enthält ja das verwendete Strahlmittel. Dies kann man in einem anderen Behälter bis zur nächsten Verwendung zwischenlagern.

Das einzige Problem, was ich hatte, war die bereits oben beschriebene Verbindung der Kabine mit dem Staubsauger. Was mir nicht so gut gefällt, ist der Verschluß des Zulaufs des Strahlmittels, welcher gleichzeitig als 990519.jpg (7936 Byte)Durchflußmengenbegrenzer dient. Ich würde mir wünschen, daß man diesen schneller öffnen und schließen kann. Doch dies ist Geschmackssache. Als Fazit kann ich sagen, hat mich das Gerät mit seinem einfachen Aufbau und dem guten Resultat bei meiner Arbeit überzeugt.

Fazit zum Modell

Nun ist er einer der wenigen "nicht roten" Ferrari. Mein Sohn fand diese Farbe jedenfalls toll. Na ja, mal sehen wann die nächste Neulackierung fällig ist.

Preise: Strahlkabine 385,00 DM, Strahlmittel Asilikos 2,5 l 18,00 DM, Granatsand 2,5 l 34,50 DM, Korund 2,5 l 46,50 DM, Glasperlen 2,5 l 37,50 DM, Preise aus Böhler Preisliste 1999 - inklusive Mwst.

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